Mandy (28, Grafikerin)

Benny ist ein Zungen-Akrobat

Ich will da gleich mal ehrlich sein: Wenn ich da so mitunter Abbildungen gesehen hatte, wenn sich zwei Frauen auf sehr intimste Weise gegenseitig die süßesten Wonnen bescherten, beschlich mich häufig sowas wie „Eifersucht“. Na ja, keine richtige Eifersucht, das ist klar, aber irgendwie war ich dann immer ein bißchen neidisch, wenn ich so den lustvollen Ausdruck ihrer Gesichter betrachtete, wenn sie sich oral, also mit Lippen, Zunge und Mund bis zur heißen Explosion trieben.

Oh, ich mag den Sex mit einem Mann, da gibt’s nichts. Das will ich rasch mal einflechten. Und ich habe auch lieber eine heiße Frühstücks-Nummer als ‘ne heiße Tasse Kaffee … aber, wie gesagt, das sich zärtliche Bezüngeln … so von Frau zu Frau … schon beim Lesen darüber liefen mir eisig-heiße Wonneschauer über den Rücken. Zwei-, dreimal hätte ich auch schon die Gelegenheit haben können, mich mit Frauen einzulassen, aber irgendwie gab (gibt?) es da in meinem Innern eine Hemmschwelle …

Und (seufz…) ich fürchte schon fast, mit einem für mich unentdeckt gebliebenem Lustgefühl irgendwann einmal ins Grab zu gehen.

Na ja, vielleicht nicht ganz. Denn auch bei einer solchen erwähnten Gelegenheit, es auch mal mit einer Frau zu tun, traf ich im Club auf Benny: ein bißchen jünger als ich, jung und club-unerfahren, wie er mir sagte. Er wäre zum ersten Mal in einem Swingerclub und käme sich ein wenig hilflos vor, gestand er weiter.

Mein Traumtyp war er zwar nicht gerade, und ich hege bestimmt auch keinerlei „Muttergefühle“, aber irgendwie reizte es mich schon, mich mit dem „Neuling im Swingen“ einzulassen.

Daß es für mich zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden würde, das hätte ich mir in diesen ersten Momenten unseres Kennenlernens niemals träumen lassen.

Ob er mich ausziehen dürfte, fragte er ein wenig zaghaft. Na ja, wenn’s ihm Spaß macht. Ich ließ ihn gewähren … und furchtbar viel Zeit – die brauchte er nämlich auch! Und auch seine ersten direkten Berührungen ließen auf sich warten, aber dann öffneten sich – für mich! – alle Pforten des Paradieses. Seine sanfte Berührung mit Fingern und Lippen auf meiner Haut … mich fröstelte … aber garantiert nicht vor Kälte! Und als seine Zunge offenbar jede Pore meines Körpers untersuchen wollte, stöhnte ich regelrecht verlangend auf. Bilder von sich liebenden Lesben schossen in mein Hirn – und seine Zunge vermittelte mir das Gefühl dazu.

Meine Brustnippel stachen hart aus den Höfen hervor – seine Zunge spielte so geschickt damit, daß mir die Beine wegknickten. Alles in mir drängte nach unserer Vereinigung – Benny aber ließ „nur“ seine Zunge an (und IN) mir rotieren!

Einmal … zweimal schnellte es mich in einen tosenden Orgasmus hinein, ehe er mir zeigte, daß er auch ein Mann ist …

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