Liebe auf Rädern und mit Hügeln

inside Location

„inside Location“ beschreibt – in loser Folge – Angebote und Räumlichkeiten, die es in vielen Swinger-Clubs gibt. Heute: Fahrzeuge und andere Schauplätze!

Bei Vielen ist die Erinnerung an das „Erste Mal“ eng verbunden mit dem Ort des Geschehens und bei wiederum sehr Vielen ist dies die Rückbank eines Autos, abgestellt in der dunklen Ecke eines öffentlichen Parkplatzes oder am Rande eines Feld- oder Waldweges.
Dann ist man irgendwann einmal froh darüber, die räumliche Enge des Fahrzeugs, gegen die Weitläufigkeit der eigenen Wohnung und die Geräumigkeit des Bettes eintauschen zu können, wobei durchaus immer wieder einmal so Sätze fallen, wie: „Weißt Du noch? Damals im Auto?“.
Dieses „Damals“ lassen manche Clubbetreiber wieder aufleben, in dem sie Locations zur Verfügung stellen, die die alten Erinnerungen wieder wach werden lassen.

Da stehen dann einfach Autos im Freigelände oder gar in den Räumlichkeiten des Clubs selbst, die zur „Autonummer“ einladen, die nicht nur Erinnerungen zurück ins Hirn bringen, sondern die es ermöglichen, die Erinnerung sofort und gänzlich aufzufrischen.
Und die Erinnerung an die räumliche Enge dieser fahrbaren „Spielräume“ wird noch einmal deutlich und sogar deutlicher dadurch, dass sich jetzt plötzlich drei oder mehr Personen an Lust und Liebe in ein und demselben Auto beteiligen.
Manche Clubbetreiber gehen dabei weit über die Formen des „Individualverkehrs“ hinaus und stellen ganze Busse auf ihr Gelände, in denen es dann zum „Öffentlichen Nahverkehr“ kommen kann.
Wer die Grenzen der „Liebe auf Rädern“ sprengen möchte, der hat in einem Club – den wir neulich besuchten – die zusätzliche Möglichkeit Lust und Liebe Flügel zu verleihen, denn dort gab es ein originales (und originelles), kleines Flugzeug auf dem Freigelände, mit intaktem Cockpit und stilechtem Passagierraum.

Hier kann Pilot „Pit“ seinem „Cock“ freien Lauf lassen; hier kann „Flugbegleiterin X“, „Fluggast Y“ nicht nur den obligatorischen Drink, sondern auch gleich noch sich selbst servieren; hier können heimliche Fantasien von Urlaubs- oder Geschäftsreise per Flugzeug in Form von Rollenspielen umgesetzt und ausgelebt werden.
In einem anderen Club, mit wirklich weitläufigem, nicht einsehbarem Freigelände, lädt der Clubbetreiber zu Kutsch- und Treckerfahrten ein, die dem Begriff der „Landpartie“ eine völlig neue, lustvolle Bedeutung geben.

All dies dient dazu, den eigenen Erinnerungen und Fantasien den Raum zu geben, der sie wieder realistisch aus dem eigenen Unterbewußtsein hervorbringt und sie erleben läßt.
So mancher Gast hat – nach einer „Autonummer“ im Swingerclub – die Lust und das Vergnügen daran wieder neu entdeckt und biegt seitdem – bei gemeinsamen Fahrten mit der Freundin – häufiger ab auf Feld- und Waldwege, auf Parkplätze oder in Parkhäuser, um dem heimischen Sex, in der Bequemlichkeit des Doppelbettes, einen neuen Kick zu geben. Also, verleihen sie ihrer Fantasie Flügel oder zumindest wieder einmal Räder, sie werden sehen, dabei kommt einiges ins Rollen.

< zurück