Der heiße Swing im kalten

Winter

Bitte jetzt nicht falsch verstehen: Wenn wir nun an dieser Stelle von „Schnupf- und-Tropfnasen-Zeit“ sprechen, dann meinen wir auch wirklich jenen hervorragenden Gesichtsteil eines jeden Menschen: die Nase.
Klar, auch „die andere Nase“ tropft gelegentlich (nach), aber die soll hier mal nicht gemeint sein.
Weil aber auch eben jene „echte Tropfnase“ nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, hier der „Vorbeuge-und-sowieso-Vergnügen-Tipp“; insbesondere in dieser unfreundlichen Jahreszeit: das heiße Bad zu zweit, bei dem die Wassertemperatur leicht bis an den Siedepunkt klettert.

Für ein solches Vorbeuge-Spaß-Bad braucht man zunächst ein paar Zutaten, wie sich denken läßt; als da wären: eine (möglichst) geräumige Wanne, deren Fassungsvermögen mit bis zu gut 2/3 nicht allzu heißem Wasser angefüllt und sinneberührenden Duft- bzw. Aroma-Stoffen angereichert ist. Einen kräftigen Schuß herkömmlichen Schaumbades hinzugeben und –testweise– zunächst alleine(!) sich hineinsetzen. Wobei es (eigentlich) unerheblich ist, ob es sich bei dieser „Testperson“ um eine Sie oder um einen Ihn handelt. Für die Sie wäre es aber ratsamer, dem Ihn (wenigstens dieses Mal) den Vortritt zu lassen, denn färbt sich die Haut der Testperson ins Rötliche, ist das Wasser einfach noch viel zu heiß; tendiert seine Hautfarbe eher in bläuliche Nuancen, steht der Er kurz vor dem Erfrieren. Wird „Er“ hingegen steif und hart (also nicht vor frostiger Eiseskälte des Wassers) dann ist die Temperatur okay und die Sie kann die Gunst der feuchten Stunde nun auch für sich nutzen und ebenfalls das nasse Terrain unter Beschlag nehmen. Dennoch ist auch hier zunächst Vorsicht geboten, denn je nach Beschaffenheit der Wanne kann es kurzzeitig zu einem straßenbahnähnlichen Gedrängel kommen, weil der bereits Platz genommene Partner nur selten willens ist, das schön angewärmte Plätzchen wieder zu verlassen oder weil Ihre Wanne einfach zu klein, zu eng, zu unbequem für den heißen (nassen) Spaß zu zweit ist.

Ist dies der Fall – schade. Aber manchmal kriegt man bzw. frau auch alleine ganz schön Spaß …
Ist aber genügend Platz vorhanden, nur der Partner übt in der Wanne eine Art Sitzstreik aus, konfrontieren Sie ihn mit den nackten Tatsachen! Soll heißen: da hilft nur noch eins – Auge um Augen. Und zwar ihr hübsch gestyltes „Bärenauge“ blickt angriffslüstern den seinen entgegen … (Wetten, schon jetzt hält den Ihn nichts mehr auf seinem Platz?!)

Aber damit ist das „Ich-nehm-dir-den-Platz-weg-Ablenkungs-Mannöver“ noch nicht beendet. Denn jetzt, wo Er mit faszinierten Blicken auf die Sie zugerutscht kommt, nutzt die Sie das im wahrsten Sinne des Wortes schamlos aus: Mit leicht gegrätschten Beinen schwingt sie sich rasch über seine Schulter, so daß ein Bein vor und das andere Bein hinter ihm zu stehen kommt, der Er also weder vor noch zurück rutschen kann … und die Sie ihm obendrein die Sicht nach einem Ausweg aus dieser Situation versperrt (der erfahrene „Wannenwichtel“ weiß an dieser Stelle natürlich, wie er jetzt weiter vorzugehen hat, aber das wollen wir aus Diskretionsgründen natürlich nicht großartig an die Öffentlichkeit bringen…).

Im anderen Falle hängt es nun einzig von der Zungenfertigkeit des Partners ab, wie schnell „Er“ nun wieder Herr der prickelnden Situation wird (wobei das Attackieren des weiblichen Partners durch Einsatz einer Kaltwasser-Abspritzung nicht gerade weder die feine, noch die erfolgversprechendste Variante dartellt).
Wesentlich effektivere Ergebnisse haben da die Versuchsreihen erbracht, indem der Er dann tatsächlich das Ganze in die Hand genommen und Ihr gezeigt hat, wo’s bei solchen Späßchen denn nun wirklich langgeht. … Und solange es (so lang) geht, liebe Swinger-Freunde, sind wir uns sicher, Euch nicht weiter sagen zu müssen, was nun (nur noch) folgen kann … Oder …???

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