Das Swinger-World warnt!
Telefonsex unter Einnahme von
Medikamenten, wie etwa Viagra,
kann zu unüberschaubaren
Telefon-Kosten führen.
Sex macht Spaß, ist nach wie vor die schönste Sache der Welt, kann aber auch immense Gefahren beinhalten. Dies mußte Bernd (49) aus Neuss vor nicht einmal drei Wochen am eigenen Leibe erfahren.
Früher ging es ihm finanziell ausgesprochen gut. Zweimal im Jahr den Urlaub in der Sonne genießen, ein nettes Häuschen und ein schnittiger Sportwagen. Damit wird jetzwohl Schluß sein, denn wenn Bernd erst die Rechnungen bezahlt hat, gehören Auto und Urlaub der Vergangenheit an.
Bernd hatte sich nämlich ab und zu eineTelefonsex-Gespielin gegönnt. Doch aus dem anfänglichen Spaß wurde nach Erhalt der Rechnung bitterer Ernst. Ganze viereinhalb Stunden bearbeitete Michelle, die Dame am Ende der 0190-Hotline, ihren Kunden. Nun sitzt Bernd in der Schuldenfalle. „Der einzige Ort, wo ich jetzt noch Viagra nehmen werde, ist der Swinger-Club. Ich denke, das Ganze war mir eine Lehre.“
Und die Moral von der Geschichte: Der Einsatz von potenzsteigernden Medikamenten sollte nur zu Hause oder aber im Swinger-Club erfolgen. Hier machen solche Substanzen auch Sinn, doch auch hier ist folgendes sehr wichtig: Viagra und ähnliche Mittel sind verschreibungspflichtige Medikamente, keine Spaßbonbons und sollten vom Arzt verschrieben werden. In eingen Fällen hat solch ein Medikamenten-Mißbrauch zu erhebliche, gesundheitlichen Folgen geführt.
In Bezug auf »Sex on the phone« hoffen wir also auf einen baldigen Aufdruck bei allen Telefonen: »Der Bundesminister warnt!«
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