Das kleine 1 x 1

Strippen

Körperhaltungsregeln gibt es nur wenige: Drehe ihm immer wieder auch den Rücken zu und halte den Rücken immer gerade - vor allem wenn du dich nach vorne beugst! Stelle die Beine nie einfach nur eng nebeneinander, sondern so oft wie möglich ein Bein leicht vor das andere, während du mit dem vorderen Fuß nur auf dem Ballen stehst… Das macht die ganze Silhouette schmaler und die Beine länger.

Das war’s eigentlich schon.

Die Reihenfolge der Kleidungsstücke ergibt sich auch meist von alleine.

Soviel zu den Dingen, die wir alle schonmal im Fernsehen gesehen haben und die wir daher auch recht leicht nachmachen können. Aber hier kommen jetzt die wirklich wichtigen Tips, die wir zwar auch sehen, wenn wir im Fernsehen oder sonstwo einer professionellen Stripperin zusehen, die uns aber in ihrem Sinn genauso verborgen bleiben wie dem hypnotisierten Mann, für den der Strip geschieht.

Es gibt zwei Kriterien für einen guten Strip, die auf jeden Fall eingehalten werden müssen - alle anderen Kriterien sind Vorschläge - diese zwei jedoch sind Strip-Gesetze:



1) Halte die komplette Zeit über Blickkontakt mit ihm

2) Berühre ihn so oft dir danach zumute ist, aber sorge dafür, daß er dich nicht berührt - haue ihm notfalls sogar neckisch auf die Finger oder besser noch - entziehe dich ihm mit einer geschmeidigen Bewegung. Er darf (und SOLL) sich vorstellen, dich zu berühren - aber für die Dauer des Strips bist du für ihn unantastbar.



Man sollte auch die Vorbereitung für einen Strip nicht unterschätzen. Denn wir Frauen (vermutlich auch die Männer - aber hier geht es ja mal um uns Mädels) fühlen uns alle schöner, attraktiver, wenn wir frisch geduscht, eingecremt und eventuell hübsch geschminkt sind. Das Outfit tut ein übriges. Strümpfe, am besten in Kombination mit Strapsen, ein zarter BH - dann ist das, was darüber ist fast (nur fast!!!) egal.

Ein schöner Tip ist es, auch die Brust ein wenig zu “schminken”, z.B. die Brustwarzen mit einem bißchen Rouge drumherum zu betonen. Babyöl in Maßen zaubert einen herrlichen Schimmer auf die Haut ohne zu schmieren.



Wir können nur dann sexy sein, wenn wir uns sexy fühlen.

Wir alle kennen den Effekt, daß Frauen, die beim ersten Hingucken sofort durch unser Attraktivitätsraster hindurchfallen - beim zweiten Blick plötzlich eine Ausstrahlung haben, die uns vor Neid erblassen läßt. Und anders herum gibt es diese bildhübschen Larven, die die Erotik eines trockenen Stücks Brot verströmen.

Wer sich attraktiv und sexy fühlt, der wirkt auch so auf andere und hat damit einen fetten Bonuspunkt, wenn es darum geht, einen heißen Strip hinzulegen.

90 von sich überzeugte Kilogramm, die Hüften schwingende Weiblichkeit sind massiv geiler, als 50 Kilogramm hölzerne Unsicherheit.Andersherum stimmt es natürlich auch - aber mit dieser Kombination soll auch gesagt sein, daß man nicht gertenschlank sein muß, um einen scharfen Striptease hinzulegen.

Ein weiterer Tip ist es, alle Kleidungsstücke, die man rein theoretisch fallen lassen könnte, grundsätzlich noch einen Moment festzuhalten. Der BH zum Beispiel, der eigentlich schon auf ist, wird mit der einen Hand gehalten und mit der anderen ziehen wir ihn unter dieser Hand weg, so daß die Brust trotzdem noch verdeckt ist.



Und an eben diesem Beispiel läßt sich auch der letzte Striptease-Erfolgs-Tip gut beschreiben:

Streichel dich selbst! Was du mit deinen Händen tust, tut er in seinem Kopf mit seinen…

Wenn du deine Brüste streichelst, knetest, an den Brustwarzen spielst, bis sie steif sind - das alles tut er in seinem Kopf selbst.

Deine Hände sind sozusagen für die Dauer des Strips seine.

Wenn du richtig gut drauf bist, kannst du erkennen, wo seine Blicke sekundenbruchteilelang hinwandern und kannst deine Hände dann dorthin bewegen - damit ist garantiert, daß er beinahe wahnsinnig wird vor Erregung, weil er das Gefühl haben muß, daß du entweder Gedanken lesen kannst - oder aber das naturgeilste Geschöpf dieses Planeten bist.

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