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Teil 1:
Willkommen zu einem neuen EroGame! Wir hoffen, daß euch die Szenarien in den letzten Ausgaben des SWINGER-Magazins gefallen haben und daß ihr eine Menge Spaß hattet. Heute haben wir mal etwas völlig anderes für euch…
Das eigentliche Grundthema von EroGame ist das verspielte erotische Miteinander zu zweit oder zu vielt. Die übliche Betthüpferei kann ja sehr schnell zur Routine werden. Es gibt aber unzählige Möglichkeiten, wie man seinen Sex aufpeppen kann, und in unserer EroGame-Kolumne möchten wir euch möglichst viele Ideen zum spielerischen Umgang mit dieser Thematik vorstellen.
Bisher haben wir uns dabei hauptsächlich dem Bereich der Rollenspiele zugewandt. Aber man kann natürlich auch noch auf andere Weise spielerisch “heißlaufen”. In der heutigen und der kommenden Ausgabe der SwingerWorld wollen wir uns in einem zweiteiligen Artikel ausführlich dem Thema “heiße Bilder” widmen.
Seien wir ehrlich - wer von uns wird beim Anblick professionell geschossener erotischer Fotos nicht rattenscharf? Wer bleibt beim spätabendlichen Zappen nicht immer mal wieder bei den einschlägigen Kanälen hängen, die uns mit hübschen Mädels die Nacht versüßen wollen? Ist doch wesentlich angenehmer, als dem Trommelfeuer der Klingeltoncharts zu lauschen oder bei Ratespielen für Dummies seine Kohle zu vertelefonieren! Das Betrachten erotischer Bilder hat seinen ganz eigenen, besonderen Reiz, der zu allen Zeiten die Phantasie der Menschen beflügelt hat.
Aber wie viele von euch haben schon einmal mit dem Gedanken gespielt, sich als erotisches Fotomotiv anzubieten oder gar selbst hinter die Kamera zu treten und eine heiße Fotostrecke zu schießen? Wer von euch hat denn schon einmal eine Kamera in die Hand genommen und seine Freundin verewigt? Okay, sicher auch nicht wenige, aber habt ihr schon einmal ein heißes Spiel daraus gemacht…?
Das Zeitalter der digitalen Fotografie ermöglicht inzwischen jedem Interessierten, die heißesten Bilder zu schießen und Filme zu drehen, ohne daß man verschämt zum dörflichen Fotoladen marschieren muß, um die Bilder entwickeln zu lassen. Früher wurde man dann bei der Abholung schon mit so einem gewissen Grinsen empfangen, und wenn man Pech hatte, kursierten bereits Abzüge der frivolen Aufnahmen in der Nachbarschaft. Heute haben wir es sehr viel einfacher - dank der Digitalkamera schießen wir unsere Bilder, laden sie in den Rechner, bearbeiten sie nach unserem Geschmack und drucken sie auf Fotopapier aus - all das ist inzwischen problemlos möglich. Zeit, diese neu gewonnene Freiheit auszunutzen: Die von uns vorgestellten Spiele können anonym und ohne Angst vor Peinlichkeiten so weit getrieben werden, wie es eure eigene Phantasie nur zuläßt. Wieder einmal wird euch EroGame viele spaßige Tage - und aufregende Nächte - verschaffen! Los geht´s…
ANLEITUNG
Diesmal sind die Anweisungen nicht in Beschreibungen für die Frau oder für den Mann unterteilt - jeder von euch kann die hier vorgestellten Spielideen lesen und ganz nach Belieben in die Tat umsetzen. Ob ihr nun selbst den Stein ins Rollen bringt oder das eurem Partner überlaßt, ist daher völlig egal.
Darüber hinaus präsentieren wir euch gleich mehrere Anregungen für erotischen Spaß. Lest euch einfach mal alle Spielideen durch und wählt dann aus, worauf ihr am meisten Lust habt…
Und nun wünschen wir viel Spaß bei eurem nächsten EroGame-Abenteuer, dem heißen Spiel um heiße Bilder!
Grundsätzliches
Die meisten Menschen sind relativ selbstkritisch, wenn sie sich auf Fotos oder Filmaufnahmen sehen, und sind deshalb oft schon beim eigentlichen Vorgang des Fotografierens gehemmt. Das gilt insbesondere für erotische Shootings. Ob halbnackt oder völlig entblättert - sobald eine Linse auf den eigenen Körper gerichtet ist, gehen bei vielen die Scheuklappen runter.
Aber damit sind wir bei einem außerordentlich wichtigen Thema, das nicht nur dieses Spiel, sondern unser ganzes Leben dramatisch beeinflußt, denn es ist in jeder Hinsicht wichtig, daß man sich selbst und den Partner/die Partnerin so akzeptiert, wie man/er/sie ist.
Jeder Mensch ist anders - die in den Medien so gepriesene Perfektion des menschlichen Körpers gibt es nicht. Daß so unfaßbar viele Menschen sagen, ihr Busen wäre zu klein, die Nase zu groß, die Haarpracht zu dünn und der Bauch zu dick, beweist doch eigentlich ausreichend, daß diese angeblichen Fehler gar keine sind, sondern daß sie völlig normale Unterscheidungsmerkmale des menschlichen Körpers darstellen. Menschen sehen nun mal verschieden aus; indem uns diese Unterschiede aber als Unzulänglichkeiten verkauft werden, verdienen gewisse Kreise mit der Verunsicherung jener, die nicht dem willkürlich festgelegten “Ideal” entsprechen, sehr viel Geld. Ein Sonderfall sind natürlich jene Leute, die überflüssige Pfunde mit sich herumschleppen. Ja, diese Menschen sollten abnehmen, aber nicht aus einem Streben nach körperlicher Perfektion heraus, sondern um der eigenen Gesundheit willen. Daß die meisten Leute ihre “Pfunde” nicht als gesundheitliches, sondern ästhetisches Problem sehen, stellt eine äußerst extreme Ausuferung menschlichen Modebewußtseins dar. Die Festlegung auf eine bestimmte Form als Schönheitsideal aber ist subjektiv verordnete Willkür - laßt euch nichts anderes einreden! Bleibt, wie ihr seid, dann seid ihr vielleicht nicht “perfekt” im Sinne der Schönheitschirurgen, aber dafür bleibt ihr einzigartige Menschen mit all euren verschiedenen Eigenschaften, die euch zu etwas Besonderem machen.
Wenn ihr euch also nun dank EroGame von eurem Partner ablichten laßt, so genießt das und macht euch klar, daß ihr als Mensch, der ihr seid, und als Teil eines Spiels fotografiert werdet - und nicht, um hinterher an dieser oder jener Unebenheit zu mäkeln. Es geht um Spaß - also habt Spaß!
Und abschließend noch eine Warnung an sogenannte “perfekte” Partner: Ihr helft eurem Gegenüber, das ihr ablichten wollt, nicht, wenn ihr kleine “Scherze” über diese oder jene angebliche Problemzone macht, auch wenn diese noch so neckig und gar nicht böse gemeint sind. Das Thema “gut aussehen” ist für dieses Spiel einfach tabu! Alles klar? Dann mal ran…
DAS ERSTE SHOOTING
Wir beginnen mit einer ganz einfachen Geschichte, nämlich dem klassischen erotischen Fotoshooting. Hierbei handelt es sich weniger um ein Spiel als vielmehr um eine Übung zum “Aufwärmen”, mit der eine gewisse Lockerheit im Umgang mit Kameras erreicht und jederzeit ganz ohne Spielerei eine Menge Spaß aus dem Hut gezaubert werden kann.
Hierzu braucht man nichts weiter als eine Digitalkamera, sehr viel Ruhe, und schon kann´s losgehen. Am besten beginnt man mit einer Serie von “normalen” Fotos, mit der beiden Partnern Gelegenheit gegeben wird, sich aufzuwärmen. Probiert verschiedene Räume, Atmosphären und Kleidungsstücke aus. Fotografiert bei viel und wenig Licht, im Sitzen, Stehen, Liegen; experimentiert mit Portraits und Ganzkörperaufnahmen. “Spielt” mit der Kamera - testet eure Möglichkeiten! Achtet dabei schon jetzt auf eine gewisse Natürlichkeit und weniger auf gestelltes Posieren. Dabei ist am wichtigsten, daß man auf das typische “Bitte lächeln”-Gesicht verzichtet - ein feistes In-die-Kamera-Grinsen ist tabu! Stattdessen sollte das Model ganz normal und am besten erst mal gar nicht in die Kamera schauen. Ein nachdenklicher Blick in die Ferne ist um ein Vielfaches ausdrucksvoller als die klassische “Und jetzt alle lächeln”-Grimasse.
Danach schaut ihr euch die Bilder an und entscheidet in Ruhe, welche davon eurer Ansicht nach am besten gelungen sind: Welches Umfeld, welche Atmosphäre, welche Art Fotos liegt euch am meisten? Der wichtigste Faktor aber ist, zu entscheiden, in welcher Shooting-Situation sich Fotograf und Model am wohlsten gefühlt haben.
Danach sollte es euch leichter fallen, das perfekte Umfeld für eure erotischen Fotos zu schaffen. Was beim “normalen” Shooting am besten funktioniert hat, sollte auch für ein erotisches Shooting zumindest schon einmal eine brauchbare Ausgangssituation aufbauen können.
Und dann fangt einfach mal an: Am einfachsten ist die “Strip”-Variante, bei der das Model komplett angezogen beginnt und sich dann mehr und mehr entblättert, während dabei ein Foto nach dem anderen entsteht. Vergeßt dabei das bewußte Posieren, sondern laßt den Vorgang ganz natürlich ablaufen; das Model soll sich zwar langsam, aber darüber hinaus ganz normal entkleiden, als ob es danach unter die Dusche oder ins Bett ginge, während der Fotograf in schöner Regelmäßigkeit auf den Auslöser drückt. Ein gelegentlicher, ganz natürlicher Blick in die Kamera reicht völlig aus, um der Fotoserie ein gelegentliches Highlight aufzusetzen. Ihr werdet überrascht sein, wie sich diese Methode auf eure Fotos auswirken wird.
Als nächstes steigt ihr um auf etwas Schärferes: Jetzt kann das entblätterte “Motiv” beginnen, ein wenig zu posieren. Das Model sollte sich dabei nach Möglichkeit selbst aussuchen, wie es sich bewegt, dreht, stellt, setzt, legt, die Beine mal hierhin, mal dorthin ausstreckt, wie es sich räkelt. Wenn dem Fotografen dabei allerdings Möglichkeiten einfallen, wie sich das Model noch besser bewegen oder welche Posen es einnehmen könnte, soll er das ruhig sagen.
Dabei kann das Model nun auch gerne häufiger in die Kamera schauen und versuchen, dabei möglichst verheißungsvolle Blicke in die Kamera zu werfen.
Nach dem ganzen Shooting schaut ihr euch die Bilder gemeinsam an. Beurteilt selbst, welche Fotos euch am besten gefallen, und versucht das auch zu begründen. Gefällt euch die Strip- oder die Posier-Strecke besser? Sieht es besser aus, wenn das Model in die Kamera oder wegschaut? Welche Posen kommen “scharf” rüber, welche weniger? Wie könnte man sich noch heißer, noch besser bewegen? Welches Licht, welche Atmosphäre könnte die Qualität der Fotos verbessern?
Experimentiert weiter - laßt euch neue Ideen für Fotoserien einfallen. Versucht andere Kleidungsstücke, andere Schauplätze, andere Lichtverhältnisse. Probiert viele verschiedene Dinge aus, und ihr werdet überrascht sein, wie locker ihr mit der Zeit vor und hinter der Kamera werdet. Denn das ist letztlich das Ziel - je freier ihr euch bei erotischen Fotoshootings fühlt und bewegt, desto mehr Spaß werdet ihr an den weiteren Spielen haben…
Zuletzt sollte man nicht vergessen, daß schon das Fotografieren erotischer Bilder selbst sehr anregend sein kann und leicht ein gewisses Prickeln zwischen Fotograf und Model entsteht. Nichts spricht dagegen, dieses Prickeln eskalieren zu lassen. Habt Spaß mit der Kamera, umgarnt euch beim Shooting, fordert euch gegenseitig zu mehr Mut heraus und betrachtet das Fotografieren als anregendes Vorspiel, dann kann nichts schiefgehen.
Ein heisses Video
Ein Video zu drehen, ist etwas völlig anderes, als Fotos zu machen. Eine Fotokamera fängt lediglich Momente ein, einer Filmkamera aber entgeht nichts, keine Sekunde, kein Augenblick, sie fängt einen ganzen Zeitraum ein.
Das weiß ich doch’, denkt ihr euch jetzt, aber nicht allen ist bewußt, was das wirklich bedeutet. Probiert es aus, und ihr werdet den Unterschied sehr schnell merken.
Ihr könnt im Prinzip genauso vorgehen wie beim Fotoshooting: Fangt mit einer Standardaufnahme des Models an, wie es sich langsam und gemütlich durch die Wohnung bewegt. Filmt euren Partner bei ganz alltäglichen Dingen - nur so wird er nach und nach die Scheu vor der Kamera verlieren und sich immer natürlicher bewegen. Wenn dieser Punkt erreicht ist, könnt ihr mit ganz einfachen anregenden Situationen beginnen: Filmt den Partner beim Entkleiden oder beim Duschen. Auch hier ist enorm wichtig, daß das Model eben nicht die ganze Zeit in die Kamera grinst - ein ganz natürliches Verhalten ist hier mehr wert als vermeintlich lustvolles Stöhnen beim Einseifen oder ach so laszives Anmachen des Kamera”manns”. Ein ganz normaler Blick, ein festes Fixieren der Kamera mit den Augen genügt vollkommen, um ein angenehmes Prickeln auf den Film bzw. den Datenspeicher zu zaubern.
Seht euch danach eure Aufnahmen an und entscheidet selbst, wie sie geworden sind und was beim nächsten Mal verändert werden könnte oder sollte.
Wenn ihr nach ein paar Drehs soweit seid und entsprechende Erfahrung im Umgang mit Kamera und Situation gemacht habt, könnt ihr richtig loslegen:
Filmt euren Partner dabei, wie er/sie sich auf dem Bett räkelt, fordert das Model auf, sich zu berühren und ein wenig gehen zu lassen. Vielleicht traut sich das Motiv ja sogar, sich vor laufender Kamera mit allem Drum und Dran selbst zu befriedigen - die Königsdisziplin!
Ändert dabei ständig - aber langsam! - eure Positionen; es sollte nicht so aussehen, als wäre die Kamera auf ein Stativ montiert oder als ob ihr einen 190er-Spot dreht.
Wenn ihr alle Anweisungen befolgt, dürfte das Resultat schon einmal ein guter Anfang sein; danach macht Übung den Meister, und die Grundlage für das erste richtig heiße EroGame-Spielchen ist gelegt. Dazu kommen wir als nächstes…
DER WETTBEWERB
Worum geht es?
Ganz einfach, um einen prickelnden Wettstreit, an dem ihr beide und mindestens ein weiteres Pärchen teilnehmen; je mehr Paare mitmachen, umso besser.
Die Aufgabe der beteiligten Pärchen ist es, sich innerhalb eines von den Teilnehmern zu bestimmenden Zeitraumes an möglichst vielen verschiedenen Stellen in erotischen Posen zu fotografieren bzw. fotografieren zu lassen. Es gewinnt das Paar mit den aufregendsten Fotos und „Handlungsschauplätzen“. Wo dieser Wettkampf stattfindet, ist euch ganz allein überlassen. Ihr könnt ihn in eurer Wohnung austragen, im örtlichen Swingerclub (hier besteht die größte Aussicht darauf, willige Teilnehmer zu finden; vielleicht könnt ihr “euren” Club ja sogar dazu anregen, diesen Wettbewerb ganz offiziell abzuhalten), oder vielleicht sogar unter freiem Himmel, irgendwo dort draußen, in aller Öffentlichkeit - aber natürlich gut verborgen. (ACHTUNG: Selbstverständlich möchten wir hier niemanden zu einer Erregung öffentlichen Ärgernisses anstiften - achtet bitte darauf, daß ihr niemanden belästigt bzw. die Gefahr einer Belästigung besteht!)
Die Bedingungen
Welche genauen Bedingungen erfüllt werden müssen, damit ein Foto für die Wertung zählt, können die Teilnehmer ganz alleine unter sich klären. Wichtig ist z.B. die Frage, ob beide oder nur jeweils einer der Partner zu sehen sein soll. Je nach Verfügbarkeit von Selbstauslösern und/oder Stativen kann man z.B. vereinbaren, daß auf dem Foto zu sehen sein muß, wie sich die beiden miteinander “beschäftigen”.
Hier ein paar weitere Vorschläge:
- Müssen die Teilnehmer ganz oder teilweise unbekleidet sein?
- Was genau muß auf dem Foto zu sehen sein? Geschlechtsteile bedeckt / sichtbar? Oder gar ein sichtbarer Akt? Ein Fellatio? Eine Bondage? Oder mindestens je ein Foto aus allen Kategorien?
- Wie groß muß der Anteil an Örtlichkeiten unterm freien Himmel (oft schwieriger!) mindestens sein? 30%, 50%, 70%?
- Welche Örtlichkeiten sind ausgenommen, welche sind Pflicht?
- Wie unterschiedlich müssen die Orte sein? (Keine zwei Fotos aus dem gleichen Raum, Gebäude, usw.)
- Müssen die Orte eindeutig identifizierbar sein?
Außerdem muß vereinbart werden, was nach dem Spiel mit den Bildern geschehen soll, damit diese nicht in unbefugte Hände gelangen.
Euch fallen sicherlich noch viele Ideen ein, um das Spiel aufregend zu gestalten.
Varianten
Allein auf weiter Flur: Falls Ihr das Szenario lieber alleine spielen möchtet, könnt Ihr den Wettbewerb auch alleine zwischen Euch austragen. Zieht los und positioniert Euch solo an entsprechend geeigneten Örtlichkeiten. Entweder nehmt Ihr die selbstauslösende Kamera oder Euren Partner mit, der Euren Mut gleich live wird bezeugen müssen.
Der SWINGER-Aspekt: Die ganze Angelegenheit wird wesentlich prickelnder, wenn Ihr nicht mit Eurem Partner loszieht, sondern für dieses Spiel „swingt“ und die Partner tauscht. Positioniert Euch wie oben erwähnt „solo“, aber mit dem gegnerischen Teilnehmer als Zeugen bzw. Fotografen. So gibt es den direkten Wettbewerb: Wer von Euch ist mutiger? Oder bildet Teams zwischen den fremden Partnern, das ist noch aufregender…
Das Ende...
Macht aus der abschließenden Wertung eine elektrisierende Diashow. Laßt Euch von den Bildern anregen und erlebt einen gemeinsamen, schönen Abend. Ihr müßt Euch natürlich vor dem Spiel darauf einigen, welchen Preis der Sieger bzw. das Siegerpaar erhält, vielleicht wird auf diese aufregende Fotosession ja noch etwas sehr viel aufregenderes folgen. Unser Vorschlag: Das Siegerpaar wird von allen Verliererpärchen nach Herzenslust “verwöhnt”.
Teil 2:
Willkommen zum zweiten und vorerst letzten Teil unserer Artikelserie über Spiele mit heißen Bildern! Wir hoffen, daß ihr die Zeit seit Erscheinen der letzten SWINGER-Ausgabe genutzt habt, um den Umgang mit Kameras aller Arten zu “trainieren” und eure Scheu vor der kalten Linse abzulegen, denn diesmal gehen wir gleich in die Vollen. Wir haben einige sehr nette Ideen für erotische Spiele und weitere Möglichkeiten im Umgang mit Kameras für euch ausformuliert und hoffen nun natürlich, daß ihr den einen oder anderen prickelnden Vorschlag voller Vergnügen und mit großem “Erfolg” umsetzen werdet und uns vielleicht sogar von euren erotischen Erlebnissen berichtet…
Wie bei allen anderen von uns vorgegebenen Szenarien und Spielen gilt auch hier: Geht nur so weit, wie ihr es selbst für richtig haltet und als angenehm empfindet. In EroGame geht es darum, seinen sexuellen Horizont zu erweitern und neue “Spiel”möglichkeiten mit eurem Partner zu finden, aber jeder Mensch hat unterschiedliche Auffassungen von Spiel, Lust und Sex. Probiert alles aus, aber wenn euch davon etwas nicht gefällt, dann laßt es einfach bleiben. Wichtig ist, daß ihr immer miteinander redet und gegenseitig über eure Wünsche, Erfahrungen und Absichten Bescheid wißt, dann kann nichts schiefgehen. Ehrlichkeit und Offenheit sind zwei unerschütterliche Grundfesten jeder guten Beziehung, und wenn ihr das stets im Hinterkopf behaltet, steht euch eine riesige Welt an Erfahrungen und sehr viel Spaß offen. Doch genug um den heißen Brei herumphilosophiert. Jetzt geht´s los…
DER REGISSEUR
Worum geht es?
In diesem Szenario seid ihr Darsteller für einen Pornofilm. Ein weiterer Mitspieler wird, als “Regisseur” fungierend, einige heiße Szenen mit euch drehen, und da ihr ohnehin immer rattenscharf aufeinander seid, werdet ihr sicher voll einsteigen, alles geben und zeigen, was der Regisseur des Films von euch verlangt.
Für dieses Spiel braucht ihr als Paar auf jeden Fall noch mindestens eine weitere Person, darüber hinaus können so viele willige “Darsteller” mitspielen, wie es euch beliebt. Prickelnder ist auf jeden Fall die Variante zu dritt, weil dabei eine privatere und damit auch zugleich intimere Atmosphäre entsteht…
Rahmenbedingungen
Die “Dreharbeiten” sollten auf jeden Fall so gestaltet werden, daß sich die Darsteller (also ihr) dabei wohlfühlen. Der Drehort kann das heimische Schlafzimmer oder ein spezieller Raum in eurem Lieblings-Swingerclub sein; was immer sich anbietet, sollte man auch weitestgehend ausnutzen!
Außerdem muß - und das gilt selbstverständlich für alle Spiele mit Kameras - vorher genau vereinbart werden, was hinterher mit dem Film passieren soll, damit ihn niemand zu sehen bekommt, den das Kunstwerk definitiv nichts angeht.
Die Dreharbeiten
Das ganz besondere Prickeln bezieht dieses Spiel natürlich aus mehreren verschiedenen Aspekten:
Zum einen ist da der Reiz, sich vor einem Fremden (?) auszuziehen und zu verwöhnen.
Zum anderen ist man mehr oder minder den Anweisungen des Regisseurs ausgeliefert - denn er (oder sie?) bestimmt, was gemacht und gedreht wird! Er kann jederzeit Dinge wie “Stellungswechsel!”, “Jetzt mit der Zunge!” und ähnliche Dinge dazwischenrufen und komplette Szenen planen. Je mehr ihr euch dieser Situation “ausliefert”, umso heißer wird euch werden, versprochen!
Besonders interessant wird es, wenn ihr euch und die Dreharbeiten tatsächlich ganz dem Willen des Regisseurs überlaßt und er sich vor dem Spiel einige besonders spannende Szenen ausdenkt. Falls ihr in einem Swingerclub dreht, fallen natürlich jede Menge Ideen an, die sich dort problemlos ausleben und ausführen lassen. Man denke nur an erotische Szenen im Pool, bizarre Ereignisse im SM-Raum, usw.
Varianten
Schlußendlich hindert euch niemand, gegen Ende der Drehsession euren eigenen Regisseur zu vernaschen. Wenn ihr eure Sache gut gemacht habt, wird der bis dahin eh so rattig sein, daß er heilfroh sein wird, mitmachen zu dürfen (oder ihr wartet damit bis zur Vorführung des Films - wäre doch auch nett…).
Dieser Punkt kommt natürlich ganz besonders zur Geltung, wenn man mit mehr als zwei Darstellern filmt, z.B. mit einem befreundeten Pärchen. Eine(r) der beiden übernimmt Kamera und Führung, und ihr dreht mit dem oder der übriggebliebenen Partner(in). Natürlich kann man dabei auch immer mal wieder die Rolle des Regisseurs tauschen, so daß letztlich “jeder mal dran ist”.
Paparazzi-Alarm
Worum geht es?
Bei diesem Spiel handelt es sich um eine heiße Variante des “Wettbewerb”-Szenarios aus der letzten Ausgabe.
Am besten funktioniert das Spiel mit mindestens sechs Leuten: Es werden Teams gebildet, die sich gegenseitig auflauern und in “eindeutigen Situationen” abzulichten versuchen. Dabei spielt ein Paar zwei Prominente, die sich heimlich ineinander verguckt haben und nun ihre Affäre möglichst geheimhalten, aber eben trotzdem ein paar schöne Momente in der Öffentlichkeit genießen wollen, ohne gleich beim Flirten erwischt zu werden. Das Paar bekommt verschiedene Aufgaben, die es zu erfüllen hat. Die anderen Mitspieler sind entweder “Paparazzi”, die das Paar bei seinen Aktionen zu fotografieren versuchen, oder “Bodyguards”, die das Paar als Schiedsrichter begleiten und neutral festhalten, welche Aufgaben das Paar wie oft erfüllt hat und ob sich die Paparazzi an die vereinbarten Spielregeln halten. Sobald das Paar alle Aufgaben absolviert hat oder die Zeit um ist, werden die Rollen getauscht. Am Ende gewinnt das Paar mit den meisten enthüllenden Schnappschüssen und/oder den häufigsten unbeobachteten Intimitäten.
Rahmenbedingungen
Bei “Paparazzi-Alarm” ist es außerordentlich wichtig, daß sich alle Beteiligten auf die genauen Spielregeln einigen und daß jedem Mitspieler diese Bedingungen bewußt sind.
So sind grundsätzliche Überlegungen darüber anzustellen, in welchen zeitlichen und räumlichen Dimensionen das Spiel ablaufen soll, da diese mehr oder minder festlegen, was genau eigentlich fotografiert oder sogar gefilmt werden soll.
Findet das Spiel in der Öffentlichkeit statt (was am sinnvollsten ist und in den meisten Fällen überhaupt erst den Kick gibt, der das Ganze zu einem “EroGame”-Spiel macht), kann man, wie schon gesagt, so vorgehen, daß man dem Paar, das “verfolgt” wird, eine bestimmte Anzahl und/oder Art von Aufgaben gibt, die es innerhalb einer bestimmten Zeitperiode erfüllen soll. Typische Aufgaben können sein, unbemerkt Händchen zu halten, sich mal kurz, mal intensiv zu küssen, wenn keiner hinsieht, unbeobachtet zu befummeln oder irgendwo noch intensivere Spielchen durchzuführen.
Königsdisziplin ist hierbei natürlich der heimliche Akt, wobei immer zu bedenken bleibt, daß die Möglichkeit der Erregung öffentlichen Ärgernisses absolut und unbedingt zu vermeiden ist!
Ein paar weitere grundsätzliche Punkte sollten sein, daß dieses Spiel definitiv nur “zu Fuß” gespielt wird (bitte keine Kfz-Verfolgungsjagden!), daß Paparazzi und Paar immer einen gewissen Mindestabstand einhalten sollten und daß man akzeptiert, wenn eine der beiden Seiten, aus welchen Gründen auch immer, das Spiel abbrechen möchte.
Varianten
Außerhalb der Öffentlichkeit muß man das Spiel natürlich ganz anders aufziehen. Innerhalb eines Hauses oder gar einer Wohnung ist es fast unmöglich, den Paparazzi zu entgehen, wenn keine besonderen Bedingungen vorherrschen wie z.B. auf einer überfüllten Party.
Man kann den Paparazzi auch auferlegen, daß sie selbst bzw. ihre Versuche, zu fotografieren, an bestimmten Orten nicht bemerkt werden dürfen, z.B. im Restaurant, in einem Museum, usw…
Besonders spannend wird es, wenn die Paparazzi mit Videokameras ausgestattet werden und gleich ganze “Filmchen” über die heimliche Affäre der “Superstars” zu drehen versuchen.
Man kann auch alternativ ein freiwilliges Pärchen losschicken und alle anderen Spieler als Paparazzi auftreten lassen, die gegeneinander antreten. Dann gewinnt natürlich der Jäger mit den meisten “erwischten” Situationen. Insbesondere hier gilt, daß sich die Paparazzi gegenseitig nicht berühren und das Paar nicht persönlich angegangen werden darf. Das Paar kann bei dieser Variante natürlich wild in der Gegend rummachen, da es keine bestimmten Auflagen zu erfüllen hat und nicht verlieren kann. Es sollte dann nur klar abgegrenzt werden, was jeweils als eine bestimmte Situation gilt und wieviele “Punkte” diese bringt.
Ihr seht: Den vielfachen Möglichkeiten dieses Szenarios sind ebenso wenige Grenzen gesetzt wie eurer Phantasie…
Ideen mit Pfiff
Abschließend folgen noch ein paar “kleinere” Ideen, die ihr ganz nach Belieben gestalten, ausschmücken und umsetzen könnt. Viel Vergnügen!
Der Werbespot
Bei diesem Spiel wird garantiert eine Lachsalve die nächste jagen: Ihr braucht mehrere Teilnehmer, die willens sind, sich mal so richtig “gehen zu lassen”.
Eure Aufgabe ist es, kurze Spots für Telefonsex-Werbung zu filmen - und zwar genau solche wie jene, die uns auf ihre völlig abgedrehte Art und Weise nun schon seit Jahren jede Nacht heimsuchen. Alles ist erlaubt, jede Form hemmungsloser Zurschaustellung: Ob überzogen gespielte Orgasmen, heiße Lesben in heißen Posen, großbusige Walküren, willige Großmütter, junge Frauen, die nur auf DEINEN Anruf warten, usw., also alles, was euch auch nur einfällt! Verwendet dabei ruhig auch coole Sprüche, die selbst das legendäre “Ruf - mich - an!” in den Schatten stellen. Alles ist erlaubt. Macht einen Zirkus der Peinlichkeiten daraus, und ihr werdet feststellen, wieviel Spaß man mit diesem Quatsch haben kann…
Der “beste” (also schlechteste) Spot sollte natürlich auf irgendeine denkwürdige Weise prämiert werden…
Der Dokumentarfilm
Habt ihr eine ganz besondere, aufregend neue Stellung entwickelt? Habt ihr schon einmal mit Bondage oder anderen “alternativen” Spielarten der Erotik experimentiert?
Es kann sehr viel Spaß machen, diese Kenntnisse in einem selbstgedrehten Dokumentarfilm festzuhalten.
Überlegt euch vorher genau, wie ihr eure Erfahrungen an den Rest der Menschheit weitergeben wollt; vielleicht fragt ihr in eurem Swingerclub nach willigen Darstellern und/oder Helfern, sammelt Ideen und arbeitet den grundsätzlichen Aufbau des Films aus.
Insbesondere wenn man das Ganze als eine Art Gemeinschaftsprojekt aufzieht, kann das die Stimmung im Club und das Verhältnis der Gäste zueinander enorm unterstützen.
Eine besonders nette Idee wäre, mit den anderen Gästen einen witzigen Film darüber zu drehen, wie man sich im Club verhalten und was man besser lassen sollte. Gerade solche “So nicht”-Spots können, wenn sie einfallsreich und mit viel überzogenem Humor gedreht werden, jenen Gästen, die sich tatsächlich nicht an bestimmte Regeln halten, vielleicht ein wenig die Augen öffnen. Spaß macht es allemal, und eine gelegentliche Vorführung dieses Films wird sicher immer wieder für Erheiterung bei den Gästen sorgen.
Die Fotostory
Erinnert ihr euch noch an diese Fotogeschichten aus der “BRAVO”, oder sind euch die erotischen Bilderstrecken aus den einschlägigen Magazinen ein Begriff?
Hier ist die Aufgabe: Schnappt euch eure Kamera und ein Stativ und stellt eine erotische Fotostory nach. Denkt euch je nach Verfügbarkeit von Örtlichkeiten und Klamotten eine tolle Geschichte aus und haltet die Schlüsselszenen mit eurer Kamera fest. Mit einem entsprechenden Diashow-Programm könnt ihr dann eine automatisch ablaufende Fotostory basteln, die ihr auf CD packen und beim nächsten Swinger-Abend einem sicherlich begeisterten Publikum vorführen könnt…
Der Kalender
Dies ist kein Spiel oder Szenario im eigentlichen Sinne, aber Spaß könnte es trotzdem machen… Wenn ihr erst ein wenig Erfahrung im Umgang mit Kameras gesammelt habt, werden eure Fotos mit der Zeit gewiß immer besser werden, und ihr wißt ja, “Übung macht den Meister”.
Eine nette kleine Idee wäre daher, irgendwann einen eigenen Kalender mit erotischen Motiven für das nächste Jahr zu “basteln”.
Ihr könnt dafür ein paar heiße Shootings mit dem Ziel machen, wirklich gelungene und aufregende Pin-Ups zu schießen, oder ihr schnappt euch einfach sämtliche Aufnahmen aus allen vorangegangenen Spielen. Aus den besten Motiven bastelt ihr euch gemeinsam einen schönen großen Zwölf-Monats-Kalender für euer Schlafzimmer.
So könnt ihr euch ein ganzes Jahr lang an eure aufregenden Foto- und Filmsessions erinnern (und vielleicht macht euch das ja gelegentlich Lust auf weitere…).
Soweit der zweite und vorerst auch letzte Teil unserer Artikelreihe über “Heiße Shootings”. Wir würden uns wahnsinnig darüber freuen, wenn ihr uns mal einen Erlebnisbericht darüber schicken würdet, welche Spiele ihr so ausprobiert habt und wie diese gelaufen sind. Vielleicht können wir unseren Lesern ja einige Erfahrungen aus euren prickelndsten Sessions quasi als krönenden Abschluß der Reihe nachliefern.
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