EroGame - Das abenteuerliche Spiel für Paare
Heisse Rollenspiele - Wie man mit Phantasie aus der Rolle fällt und dabei mächtig Spaß hat!

In den vergangenen beiden Ausgaben haben wir uns damit beschäftigt, wie man mit Foto- und Videokamera sein Sexualleben aufmotzt. Leser, die schon länger dabei sind, wissen aber, daß unsere EroGame-Artikelserie mit einer ganz anderen Art von Spiel begonnen hat: Dabei mußten die Partner innerhalb eines sogenannten Rollenspiel-Szenarios in unterschiedliche Rollen schlüpfen, die sie zu spielen hatten. Jeder Spieler verkörperte eine ganz bestimmte Figur, in die er bzw. sie sich hineinversetzen mußte, und erhielt fest definierte Aufgaben, die man im Rahmen des Spiels zu erfüllen hatte. Daraus konnten (und sollten) dann erotische Situationen entstehen, die (hoffentlich) vielen unserer Leser eine Menge Spaß gemacht haben.

Heute befassen wir uns erneut mit dem Thema „Rollenspiele“, aber euch erwartet kein neues Szenario - diesmal tauchen wir ein wenig tiefer in die Materie ab und wollen euch erklären, wie Rollenspiele eigentlich generell funktionieren und warum sie zu jeder guten Beziehung dazugehören.
So mancher mag sich jetzt denken: „So´n Quatsch! Wir kommen auch ohne dieses Rollendingsda super miteinander klar!“ Aber ist das wirklich so?
Wenn ihr eurer Liebsten zur Abwechslung mal das Frühstück macht oder ihr überraschend, ohne daß es einen Grund gäbe, Blumen mitbringt, wenn ihr sie zum Essen einladet, ja sogar, wenn ihr der Dame mal die Tür aufhaltet (und das hat doch bestimmt jeder von euch schon einmal gemacht, wie ich sehr hoffe!), dann habt ihr bereits eine Rolle gespielt, nämlich die des galanten, wohlerzogenen Gentleman. Und seid ehrlich: Waren es nicht gerade diese Momente, die eurer Liebsten jenes unwiderstehliche Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben, in das ihr so verliebt seid? Oder Sie, meine Damen: Spielen Sie nicht jedesmal und mit größtem Erfolg Krankenschwester, wenn es Ihrem Göttergatten mal nicht ganz so gut geht?
Unser ganzes Leben besteht darin, daß wir in bestimmte Rollen schlüpfen. Sobald wir im Büro erscheinen, verhalten wir uns automatisch anders als daheim - wer will das bestreiten? Und wenn sich abends in der Kneipe eine atemberaubend schöne Unbekannte zwei Meter von euch entfernt hinsetzt, dann garantiere ich euch, daß sowohl Männer als auch Frauen sofort ihr Verhalten anpassen und in neue Rollen schlüpfen: die Männer verwandeln sich in Primaten („Weibchen wollen mitkommen in Höhle? <grunz>“), die Frauen in Wildkatzen („Wenn die meinen Kerl noch einmal so anguckt, landet ihr Pferdegebiß in der Kloschüssel! <keif>“).
Rollenspiele, ganz egal ob bewußte oder unbewußte, gehören zu unserem Leben dazu, sind sogar unverzichtbar, und jeder beherrscht sie, mehr oder weniger vollendet vielleicht, aber wir alle haben unsere Erfahrungen damit, in andere Charaktere zu schlüpfen.
Ich behaupte sogar, daß wir im Laufe unseres langen Lebens irgendwann mal in so ziemlich jede Rolle schlüpfen, die möglich ist. Vor allem als Kinder waren wir doch pausenlos echte Helden, mutige Abenteurer, gerissene Agenten, Cowboys und Indianer.
Rollenspiel steckt in uns, wir benutzen es tagtäglich, mal in voller Absicht, mal merken wir es überhaupt nicht. Warum also nutzen wir dieses Talent nicht ganz offen und geplant, um damit eine Menge Spaß zu haben…?


Wie wird man Rollenspieler?
Wie bereits angedeutet, ist jeder von uns bereits ein Rollenspieler. Das Problem: Die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewußt. Sie wechseln tagtäglich in ihren Rollen hin und her, ohne daß sie es planen. Es passiert einfach. Sagt man ihnen aber ganz konkret, „du, mach´ mir mal den Gentleman“, dann geht das bei vielen erstmal in die Hose, weil sie dann bewußt versuchen, jemand anderes zu sein.
Der Knackpunkt ist aber, daß ihr das gar nicht müßt. Ihr müßt gar nicht jemand anderes sein. Das Geheimnis des Rollenspiels besteht darin, jenen Teil in sich selbst hervorzurufen, der genauso ist, wie es die Rolle erfordert.
Wer ganz still in sich hineinhorcht, wird in seinem Innersten die vielen Facetten menschlichen Seins erkennen, die er unbewußt Tag für Tag als Maske aufsetzt. Wer oder wie wir wirklich sind, ist in diesem Moment von geringfügiger Bedeutung - viel wichtiger ist, daß man sich dessen bewußt wird, wieviele Rollen in einem schlummern, Rollen, die man längst „drauf“ hat und die man nach Belieben hervorkramen kann.
Fazit: Man muß gar nicht jemand anderen spielen; um ein Rollenspieler zu sein, genügt es, sich dessen bewußt zu werden, inwiefern man sich mit der gewünschten Rolle persönlich identifizieren kann, inwiefern man sie schon selbst einmal gespielt hat oder die Gefühle und Empfindungen, die für einen solchen Charakter typisch sind, selbst empfunden hat. Darin liegt der Schlüssel zu gelungenem Rollenspiel.
Ich will das mal an einem Beispiel etwas genauer ausführen: Angenommen, ihr sollt tatsächlich den Gentleman spielen. Nichts einfacher als das: Erinnert ihr euch daran, als ihr eure erste Freundin kennengelernt habt? Wart ihr nicht gerade in der Anfangszeit dieser Beziehung wahnsinnig darauf erpicht, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen? Habt ihr damals etwa keine tollen Geschenke überreicht? Habt ihr euch nicht fortwährend um sie gekümmert? Kramt dieses Gefühl wieder hervor, und ich bin sicher, es gelingt euch mit großem Erfolg, ein perfekter Gentleman zu sein.


DIE HOHE KUNST: Wie wird man EIN GUTER Rollenspieler?
Zwischen einem guten und einem schlechten Rollenspieler liegen Welten. Obwohl beide ihren Spaß an der Sache haben können, verfügt der gute Rollenspieler über ein weitaus größeres Arsenal an Verhaltensmustern, die er mit einem „Schnipp“ hervorkramen und für eine beliebige Rolle einsetzen kann. Wie aber kommt das? Was haben gute Rollenspieler, was andere nicht haben? Ganz einfach: Phantasie. Man mag es kaum glauben, aber alleine damit steht und fällt die Glaubwürdigkeit des Spiels und damit der Effekt, den es erzielen soll. Haben alle Beteiligten (also meist die beiden Partner, aber man kann natürlich auch mit mehreren Leuten spielen) genug Phantasie, um für die Dauer des Spiels ihr bisheriges, normales Leben auszuklammern? Könnt ihr euch vorstellen, jemand anderes zu sein und euch als eben diese neue Person einem anderen, eigentlich bekannten Menschen (eben eurem Partner) neu zu nähern und diesen ebenfalls als eine neue, interessante Person zu betrachten? Wenn ihr diese Frage mit „ja“ beantworten könnt, dann stehen die Chancen gut, daß es tatsächlich klappt.

Für alle anderen haben wir jetzt eine Reihe von Tips:

1. Sucht euch ein Vorbild
Wenn ihr einen bestimmten Personentypus darstellen wollt, dann überlegt euch zuvor, welche anderen Figuren ihr gut kennt, die dieser Rolle gerecht werden. Versucht, euch auf diese Figur zu konzentrieren und ihr in eurem Verhalten nachzueifern.
Beispiel: Ihr sollt einen erfolgreichen, gerissenen Geschäftsmann spielen? Stellt euch vor, wie es wäre, Chef eines großen Automobilkonzerns zu sein. Ihr seid tagein tagaus von Schlipsträgern umgeben, jongliert, ohne mit der Wimper zu zucken, mit Aktien und Arbeitskräften gleichermaßen cool herum, bestecht Politiker, schmiert Behörden und verzehrt die Konkurrenz zum Frühstück. Seht ihr? Ganz einfach… schon entsteht vor eurem geistigen Auge das Bild eines Mannes, der genau weiß, was er will und es meistens auch bekommt.

2. Kleidet euch anders
In den meisten Fällen hilft es bereits, ein paar kleine Details an eurem Erscheinungsbild zu ändern, die ungewohnt für euch sind. Das führt dazu, daß ihr euch leichter von eurem Selbst lösen und in die fremde Rolle schlüpfen könnt. Wenn ihr Mädels euch z.B. üblicherweise eher bauch- und annähernd nippelfrei gebt, für das Spiel aber in die Rolle eines verklemmten Mauerblümchens schlüpfen müßt, fällt euch das in einem weiten Rollkragenpulli garantiert leichter! Und wer normalerweise Lederklamotten trägt, wird sich in dem geliehenen Anzug ganz sicher irgendwie „anders“ fühlen…

3. Alles neu macht der Mai
Wenn ihr in euren vier Wänden spielt, könnt ihr die Spielatmosphäre auch dadurch positiv beeinflussen, daß ihr mit den Möglichkeiten, die eure Hütte hergibt, spielt. Wenn sich bestimmte Möbel problemlos und schnell umstellen lassen, dann macht das doch einfach. Alles, was euch das Gefühl gibt, „woanders“ zu sein, hilft euch, in die fremde Rolle zu schlüpfen und das Spiel durchzuziehen. Dazu kann auch gehören, daß für euch untypische Musik im Hintergrund läuft, mal schnell eine farbige Glühbirne in eine Lampe gedreht wird, usw.

4. Sorgt für Ruhe
Sucht euch für euer Spiel einen Zeitraum aus, den ihr garantiert nur für euch habt. Wenn der mutige Tarzan gerade die schöne Jane anbaggert, findet das euer Kleinkind, das plötzlich in der Tür steht, bestimmt komisch, aber eure Stimmung ist mit Sicherheit zum Teufel. Für sowas gibt´s Babysitter und Anrufbeantworter.

5. Schaltet ab
Wenn ihr etwas fortgeschrittener seid und euch mit eurem Spiel in die Öffentlichkeit wagt, ist es besonders wichtig, daß ihr euch auf eure Rolle und das Spiel konzentriert. Sucht euch Orte aus, wo euch aller Wahrscheinlichkeit nach niemand kennt (also nicht eure Kneipe um die Ecke, sondern eben die am anderen Ende der Stadt), und habt Spaß. Stört euch nicht daran, was die anderen Leute denken oder denken könnten. Solange ihr sie nicht stört oder belästigt, interessiert es niemanden, was ihr da abzieht.


Der Plan
Das Gelingen eines Rollenspiels hängt maßgeblich davon ab, wieviele Gedanken man sich vorher über das eigentliche Spiel macht.
Der Unterschied zu den komplexen Szenarien aus unseren früheren EroGame-Artikeln besteht ja darin, daß ihr keine Vorgaben über eure Figuren und deren Aufgaben bekommt. Ihr müßt eure eigenen Ideen umsetzen, und das geht nur, indem ihr euch in einem gewissen Rahmen absprecht. Damit geht der Reiz des Unbekannten aber nicht flöten, keine Sorge. Euer Partner muß nicht wissen, wen genau ihr spielen wollt, aber man kann die Rahmenbedingungen klären: Wo trifft man sich? Was ist der Grund? Wie lernt man sich kennen? Gibt es irgendwelche Aufgaben zu erfüllen?
All diese Dinge kann man vor dem eigentlichen Spiel besprechen, ohne daß man dem Partner zuviel über die eigenen Ideen verrät. Hat man diese Rahmenbedingungen erst ausgehandelt, kann man sich in Ruhe mit den Details der eigenen Rolle befassen.


Die erotische Komponente
Natürlich geht es in unserem Spiel nicht nur darum, nach Belieben in irgendwelche fremden Charaktere zu schlüpfen, sondern das ganze improvisierte Theater in eine erotische Richtung zu lenken, die zu einem möglichst aufregenden Abend (oder gar noch längeren Ereignissen) führen soll. Damit alles klappt, hier noch ein paar Tips:

1. Verhängnisvolle Affären
Zunächst einmal ist sehr wichtig, daß sich beide Partner ihrer selbst sicher sind. Wir gehen davon aus, daß die Leser unseres Magazins von Natur aus ein „wenig“ offener sind, aber es sei nochmal darauf hingewiesen: Beide Partner spielen im Endeffekt einen fremden Menschen, und der Inhalt des Spiels ist, daß sich diese beiden Typen auf Anhieb sehr sympathisch finden und, bei gutem Spielverlaub, am Ende „spontan“ überander herfallen. Es geht ja dabei darum, noch einmal gemeinsam das „Schmetterlinge im Bauch“-Gefühl zu erleben, sich gegenseitig neu zu entdecken und dabei, basierend auf der neuen Persönlichkeit dieser sich fremden Gestalten, vielleicht auch das eine oder andere neu auszuprobieren; streng genommen geht man also fremd, aber eben mit dem eigenen Partner. Klingt komisch, ist aber so.
Es sollte daher von vorneherein abgesprochen werden, ob es okay ist, wenn man sich seinen Partner beim Liebesspiel plötzlich „anders“ vorstellt, als er eigentlich ist. Wer dabei Schwierigkeiten hat und bei einem solchen Spiel mit sich selbst eifersüchtelt, hat zwar ein Schizophrenie-Problem, aber man sollte das ernst nehmen… Redet also vorher mit eurem Partner darüber, ob er sich wirklich wohl dabei fühlt, daß der Lebensgefährte rein gedanklich mit jemand Fremdem ins Bett steigt. Wenn das okay ist, dann hält euch nichts mehr auf…

2. Baut Überraschungen ein
Da es hier vor allem um Spiele gehen soll, die einen erotischen Faktor beinhalten, könnt ihr euren Partner in eben diesem Bereich völlig überrumpeln: Dies ist der perfekte Zeitpunkt für neue, für euch sonst unübliche Unterwäsche, heißes Spielzeug oder Praktiken, vor denen ihr immer ein wenig zurückgescheut seid, die ihr aber schon immer einmal ausprobieren wolltet - Rollenspiel ist die allerbeste Möglichkeit, sich auf Neues einzulassen. Überlegt euch einfach, wie sich das Sexualverhalten einer Edel-Domina von eurem eigenen unterscheiden würde. Worauf steht der erfolgreiche Politiker? Wie sanft und zärtlich wäre es, wenn eure beiden Figuren miteinander gerade ihr jeweiliges „erstes Mal“ erleben? Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

3. Ein „Stop!“ heißt „Stop!“
Sollte sich einer der beiden Beteiligten (oder gar beide) während des Spiels unerwartet ganz und gar unwohl in seiner Rolle fühlen, sollte er die Möglichkeit haben, das Spiel ohne viel Aufhebens zu unterbrechen oder gar zu beenden. Das einfache Kommando „Stop!“ macht dem Partner klar: „Moment, es gefällt mir nicht, wie sich das hier entwickelt.“ Mit dem Wissen, zur Sicherheit ein klares Signal für das Ende vereinbart zu haben, läßt sich wesentlich leichter in eine fremde Rolle abtauchen, und es fällt beiden leichter, sich ganz fallenzulassen.

4. Zieht eine Bilanz
Nach dem Spiel solltet ihr euch die Zeit nehmen, über das Erlebte zu sprechen. Berichtet euch gegenseitig, was euch gefallen hat und was nicht. Vielleicht habt ihr beim Ausprobieren ja eure Begeisterung für die „Praktiken“ und Rollen entdeckt, die da zutage traten. Nichts und niemand hindert euch daran, diese Erkenntnisse auf eure „echte“ Beziehung zu übertragen - am Ende könnt ihr davon nur profitieren. Denn es ist tatsächlich so: Nichts bereichert eine Beziehung so sehr, wie die Bereitschaft, Neues auszuprobieren.
Rollenspiele sind dafür genau das richtige. Vielleicht kommt ihr ja irgendwann so gut damit klar, daß ihr euch gegenseitig sogar Rollenspiel-Wünsche erfüllen könnt. Wenn eure Partnerin schon immer davon geträumt hat, eine Nacht mit einem Geheimagenten oder einem verwegenen Abenteurer zu verbringen, dann erfüllt ihr diesen Wunsch doch einfach. Vielleicht revanchiert sie sich ja und spielt demnächst für euch eines von diesen ultraheißen Cheerleader-Bunnies - wir wünschen euch jedenfalls mit eurem neuen Lieblingshobby ganz viel Spaß!


Spielvorschlag: Blind Date
Eines der einfachsten Szenarien für Rollenspiel-Anfänger ist natürlich das „Blind Date“: Der Hintergrund ist klar - ihr beide spielt Singles, die einen gemeinsamen besten Freund oder eine entsprechende Freundin haben. Diese(r) kennt euch beide und findet, daß ihr gut zusammenpassen würdet, also arrangiert er/sie ein Treffen zwischen euch zweien: Einige dich mit deinem Partner/deiner Partnerin auf ein Treffen an einem bestimmten, euch beiden genehmen Ort; verabredet euch am besten zum Essen.
Unabhängig voneinander plant ihr nun die Figur, die dort erscheinen wird. Versucht einfach, jemand anderes zu werden. Stellt euch vor, wie dieser Fremde sein Leben lebt, was er arbeitet, was seine Hobbies sind, usw. Gebt euch einen neuen Namen, der dazu paßt.Ihr solltet euch aber gegenseitig absolut nichts über diese Figur verraten, bis ihr euch vor Ort begegnet.
Trefft letzte Vorbereitungen: Kleidet euch, wie sich diese neue Person, die ihr darstellt, kleiden würde. Versucht auch, möglichst unabhängig voneinander zum Zielort zu kommen. Dort begegnet ihr euch dann offiziell zum ersten Mal, stellt euch höflich vor, und das Spiel beginnt.
Schlüpft in eure jeweiligen Rollen und tut so, als wäret ihr diese fremde Person. Euer Partner versucht das Gleiche. Das wird am Anfang sicherlich etwas holpriger ablaufen, und vielleicht findet ihr es ja auch ein bißchen albern. Beginnt einfach mit einem unbefangenen Gespräch, in dem ihr über „euch“ erzählt und so tut, als wäret ihr diese neue Person, die ihr erschaffen habt. Versucht auch, euch so zu benehmen. Ein gesitteter Geschäftsmann wird der Dame vermutlich Türen aufhalten usw. Wenn das Essen dann vorüber ist, wechselt man zu einer gemütlicheren Örtlichkeit…
Wenn sich die beiden Figuren sympathisch sind (was aus unserer Erfahrung heraus seltsamerweise immer der Fall ist), werden sie früher oder später im Laufe des Abends übereinander herfallen. Ihr werdet überrascht sein, wie gut es funktioniert…


Tip: Rollenspiel im Swingerclub
Eine etwas anspruchsvollere Idee, wie man Rollenspiele mit mehreren Bekannten oder auch und vor allem in einem Swinger-Club umsetzen kann, wäre folgende:
Sucht euch einen Haufen Leute zusammen, die sich allesamt sympathisch sind und sich auch „ausschweifende“ Aktivitäten miteinander vorstellen können. Nun setzt ihr die Pärchen neu zusammen: Ihr könnt frei auswählen, auslosen oder auswürfeln, was immer ihr wollt (echte Gentlemen schlagen natürlich die Damenwahl vor).
Nun verkriechen sich die neuen „Pärchen“ in eigene, ruhige Ecken und überlegen sich eine neue Identität füreinander. Denkt euch aus, wer ihr sein könntet und wie ihr euch kennengelernt habt, ob ihr schon länger zusammen seid oder nicht, was ihr beruflich macht, worauf ihr steht, usw.
Wenn alle damit fertig sind, treffen sich die „Pärchen“ wieder und spielen dann ihre Rollen, d.h. die neu zusammengesetzten Paarungen tun so, als wären sie miteinander zusammen in den Club gekommen, um gemeinsam tolle Dinge zu erleben. Verhaltet euch dabei wie normale Swinger: Vergnügt euch erstmal ein bißchen alleine, testet dabei euch und eure neuen Persönlichkeiten aus und habt Spaß miteinander, und dann macht ihr euch langsam an die anderen Pärchen ran. Wenn ihr dabei irgendwann zufällig bei eurem echten Partner landet, kann das ein Versehen sein, muß aber nicht…
Besonders viel Spaß macht es, wenn ihr etwas abgedrehtere Rollen übernehmt und diese entsprechend ausspielt: Der Chef, der mit seiner Sekretärin hier ist; zwei Polizisten, die heimlich im Club ermitteln; zwei Swinger-Anfänger, die verschüchtert tun; zwei SM-Spezialisten, die alles versklaven, was im Club rumläuft, usw.
Ihr werdet feststellen, daß Rollenspiele gerade in größeren Gruppen sehr viel Spaß und ganz viel Prickeln verursachen können - und darauf sollte das alles ja schließlich hinauslaufen!

© Copyright by Swinger-World. Swingerworld ist DAS Swinger-Magazin mit Swingerforum für Singles, Paare, Swinger, Hausfrauen und Swingerclubs. Es berichtet über Sex im Swingerclub bei anal, oral, ns, sm, gang-bang, auf der Spielwiese im Sex-Kino, sexlinks usw auch für Lesben im Swinger-Urlaub.



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