EroGame - Das abenteuerliche Spiel für Paare
Das Experiment - Höhepunktforschung im Namen der Wissenschaft

Wieder einmal stellen wir euch ein neues, aufregendes Rollenspiel-Szenario vor, mit dem ihr in die sinnlichen Welten von EroGame abtauchen könnt. Heute geht es um wissenschaftliches Engagement für die Sexualforschung, oder anders gesagt: Einer von euch stellt das Versuchskaninchen, das der engagierte Sexualkunde-Professor für seine Forschungen benötigt. Daß diese Experimente vermutlich etwas aus dem Ruder laufen werden, ist vorauszusehen und von uns auch so beabsichtigt…

Diesmal haben wir nach langer Zeit mal wieder ein Szenario, bei dem wir euch mit unterschiedlichen Informationen versorgen, je nachdem, welche Rolle ihr übernehmt. Anders als gewohnt unterteilen wir diesmal aber nicht nach Männlein oder Weiblein, sondern nach Professor und Student. Dabei ist es vollkommen unerheblich, welche Seite welches Geschlecht hat, weshalb man die Rollen ganz wunderbar für einen zweiten Versuch austauschen kann.
Dieses Szenario eignet sich auch hervorragend für den Swinger-Club unter Verwendung eines Professoren-Pärchens und mehrerer „Studenten“, wobei die Beteiligten bunt durcheinander gemischt werden können - jede Kombination ist denkbar, solange alle Parteien mit der Aufteilung und der Aufgabe an sich einverstanden sind und es je einen männlichen bzw. weiblichen Professor gibt.
Studiert zunächst die allgemeinen Informationen über das Szenario und die Vorbereitungen dazu. Die detaillierten Anweisungen für Professoren stehen dann gleich nebenan auf Seite 41; die für die oder den Studenten auf Seite 42. Bitte lest euch nur die für euch gedachten Anweisungen durch. Wenn ihr Studenten spielt, ignoriert den Professoren-Text!

Worum geht´s?
In diesem Szenario stellt einer der Spieler einen Universitäts-Professor dar; der Partner bzw. die anderen Spieler übernehmen die Rolle der Studenten (bei mehr als zwei Spielern bitte immer zwei Professoren unterschiedlichen Geschlechts auswählen). Die Aufgabe ist relativ klar definiert: Der Professor hat eine Experimentreihe entwickelt, mit der massive Praxisforschung betrieben werden soll: Wie häufig kann „man“ in der Stunde wirklich? Welche Techniken sind wofür geeignet? Wie kommt Frau am schnellsten zum Höhepunkt? Diese und viele weitere Fragen harren der Beantwortung, und die Studenten haben sich freiwillig gemeldet, um sich der Verantwortung zu stellen, diese Themengebiete im Dienste der Wissenschaft gründlich zu erforschen. Dabei sei noch erwähnt, daß es für den Professor um eine Menge geht - schließlich will er (oder sie) ja irgendwann berühmt werden und die Forschungsergebnisse in weltbekannten Fachmagazinen wie dem SwingerWorld veröffentlicht sehen…

Die Vorbereitungen
Besonders wichtig ist natürlich das Umfeld. Es erscheint nur auf den ersten Blick sinnvoll, die klinische Atmosphäre einer Universität zu erzeugen - Sexualforscher wissen, daß sich das Vermögen, erotische Gefühle und somit auch Aktivitäten zu entwickeln, in eher kühl eingerichteten oder gar sterilen Räumen gänzlich verabschieden kann. Daher sollte für das Szenario ruhig ein entsprechend gemütlicher Raum ausgewählt werden; ein Wohnzimmer oder Schlafzimmer bzw. das gemütlichste Vergnügungszimmer im Swinger-Club tun´s allemal.
Bei der Aufteilung in Professoren und Studenten muß unbedingt auf die sexuelle Ausrichtung der Teilnehmer geachtet werden. Jeder Student sollte mit mindestens einem der Professoren bzw. einem der übrigen Studenten etwas „anfangen“ können.
Zuguterletzt sollte gemeinsam vereinbart werden, welche Tabus gelten, ob auf die Studenten irgendeine Belohnung wartet und so weiter.

Beschreibung für den Professor
Studenten bitte etwas tiefer weiterlesen!

Wer bist du?
Du spielst einen Wissenschaftler (bzw. eine Wissenschaftlerin, aber wir bleiben jetzt der Einfachheit halber bei der männlichen Anrede), der Verhaltensforschung studiert und sich dabei auf sexuelles Verhalten und die dabei ablaufenden biologischen Vorgänge spezialisiert hat. Du arbeitest nun an einer wichtigen Forschungsreihe über den Höhepunkt und benötigst dazu noch einige Daten…
Bedenke während des ganzen Spiels, daß du hauptsächlich deine Arbeit und die wissenschaftlichen Aspekte derselben im Kopf hast. Du mußt diese Forschungsreihe erfolgreich abschließen, sonst war die jahrelange Vorarbeit umsonst. Schone deine(n) Studenten also nicht. Spiele den leicht unterkühlten Professor, der all das nur im Dienste der Wissenschaft durchzieht und streng zwischen Vergnügen und „Beruf“ trennt.
Denke dir ruhig ein paar Details aus: Suche einen passenden Namen, überlege dir, warum sich deine Figur ausgerechnet dieses Forschungsgebiet ausgesucht hat, usw. Je mehr du über deinen neuen Charakter nachdenkst, umso vertrauter wird dir die Rolle werden und umso mehr Spaß wird dir das Szenario machen. Dazu gehören auch persönliche Details - ist der Professor Single oder verheiratet? Prüde oder eher offenherzig? Dinge wie diese erhöhen die Spannung…

Worum geht es genau?
Hier ist jetzt deine Phantasie gefragt. Die Möglichkeiten, die dieses Szenario bietet, sind praktisch unbegrenzt. Je nachdem, welche und wieviele Versuchskaninchen zur Verfügung stehen, muß das Forschungsprojekt natürlich angepaßt werden. Für die Erforschung von Kamasutra-Stellungen braucht man nun mal mindestens zwei Personen. Aber wir sind sicher, daß dir je nach Sachlage bestimmt die tollsten Experimente einfallen. Vielleicht willst du ja herausfinden, wie lange das Forschungsobjekt seinen Orgasmus trotz höchstmöglicher Stimulation hinauszögern kann? Oder möglicherweise erforschst du, zu wievielen Höhepunkten man binnen einer Stunde kommen kann? Vielleicht willst du die bestmögliche Stimulation herausfinden? Oder den multiplen Orgasmus erforschen? Naja, dir wird schon was Sinnvolles einfallen; wichtig ist nur, daß du dich an alle verabredeten Tabus hältst.

Letzte Vorbereitungen
Lasse dir vor dem Spiel keine Details über das Experiment entlocken; es steigert die Spannung, wenn die Studenten nicht genau wissen, was auf sie zukommt. Allerdings sollte man mit den Versuchskaninchen besprechen, womit sie belohnt werden könnten.
Wenn es um die Besprechung der Bezahlung geht, schlüpfe für einen Moment aus der Rolle. Gewiß fällt dir irgendetwas nettes ein, was sich dein Partner (bzw. die übrigen Studenten) von dir wünschen könnte. Sage ihm, daß die Erfüllung dieses Wunsches auf ihn wartet, wenn er an dem Experiment teilnimmt und es erfolgreich abschließt, sprich, bis zum bitteren Ende durchzieht… Kleide dich „wissenschaftlich“. Ein weißer Kittel ist nicht überzogen, und für die Damen wäre eine möglichst „konservative“ Frisur sicher hilfreich.
Überlege dir vor dem Spiel, welche „Untersuchungsinstrumente“ (sprich: welches Spielzeug) du eventuell benötigst, und halte sie für den richtigen Moment bereit.

Das Experiment
Wie schon gesagt, es bleibt dir überlassen, was du von den Studenten verlangst. Lasse dir etwas lustiges einfallen, schrecke aber vor allem auch vor Gemeinheiten nicht zurück. Gehe keinesfalls auf irgendwelche sexuellen Anspielungen bestimmter Studenten ein, die dich möglicherweise in das Experiment mit einbeziehen wollen, sondern spiele den unterkühlten Professor auf dem Weg zum Erfolg. Weise den Spaßvogel auf die Ernsthaftigkeit des Experimentes hin und dulde keine „Ausrutscher“, wenn du den Versuch nicht gefährden willst. Natürlich darfst du ihm gerne „zur Hand“ gehen, um den Versuch zu unterstützen, aber bleibe stets sachbezogen…

Variante für Fortgeschrittene
Wenn du es besonders weit treiben willst, kann man das Szenario - im Einvernehmen mit den Studenten - auch dahingehend abändern, daß diese Teilnehmer eines „Sex-Kurses“ sind und nun vor der Abschlußprüfung stehen. In diesem Fall bist du ihr Ausbilder und nimmst ihnen jetzt die Prüfung ab. Folglich kann die Anwendung bestimmter Techniken frei nach dem Kamasutra (oder der Phantasie) geprüft werden. Die Studenten müssen in der Prüfung Pärchen bilden, und los geht´s! Diese Variante erfordert natürlich, daß du dich ordentlich vorbereitest, dich über die Techniken informierst und diese zur Not „vormachen“ kannst.

Studenten-Beschreibung
Für Professoren tabu!

Wer bist du?
In diesem Szenario hast du dich für ein ungewöhnliches wissenschaftliches Experiment gemeldet. Du weißt nicht im Detail, worum es geht, außer, daß es etwas mit der Erforschung des menschlichen Orgasmus zu tun hat. Da du dich für einen „Experten“ auf diesem Gebiet hältst (und die Bezahlung wohl auch nicht schlecht sein soll), hast du dich nun in den Dienst der Wissenschaft gestellt. Was dich genau erwartet, weißt du allerdings nicht…
Was die Gestaltung deiner Figur angeht, hast du die freie Auswahl: Ob du dich selbst spielst oder dir lieber eine neue Persönlichkeit ausdenkst, bleibt alleine dir überlassen. Um das Spiel voll auszukosten, solltest du allerdings deine eigenen sexuellen Fähigkeiten nicht in den Schatten stellen. Spiele also keinesfalls absichtlich einen Schlaffi, sondern gib dein Bestes - schließlich willst du das Ergebnis ja nicht verfälschen.

Was ist dein Ziel?
Wer „bezahlt“ werden will, muß sich schon an die Anweisungen halten; also hast du eigentlich zunächst nur ein Ziel: Die Versuchsreihe bis zum Ende durchzustehen. Allerdings stellst du gleich zu Beginn fest, wie rattenscharf der Professor ist (bzw. einer der Professoren bei mehr als zwei Spielern). Dir ist schon irgendwie klar, daß es eine höchst schwierige Aufgabe werden wird, aber du bist fest entschlossen, den Professor noch während des Experiments flachzulegen.

Wie solltest du vorgehen?
Die Professoren werden in ihrer Beschreibung ausführlich über alles informiert, was sie wissen müssen. Für dich als Teilnehmer des Experimentes ist nur das Folgende wichtig: Die Professoren haben ein klares Ziel - nämlich ein erfolgreiches Experiment. Daher werden sie sich nur bedingt von ihren Aufgaben ablenken lassen wollen. Dein Job ist es aber, ihnen das so schwer wie nur möglich zu machen. Befolge alle Anweisungen, aber stelle sicher, daß du dabei deutlich machst, wie gerne du das Experiment mit dem Professor/der Professorin selbst durchführen würdest. Zeige ihm bzw. ihr, wie scharf du ihn/sie findest. Wenn es dir gelingt, den Professor zum Mitmachen zu verführen, hast du das Spiel auf eine wesentlich interessantere Weise gewonnen als einfach nur die Belohnung für ein gelungenes Experiment einzukassieren.

Alternative „Experimente“
Das Szenario an sich ist ja bereits sehr vielfältig, je nachdem, welche Aufgaben und Professoren/Studenten-Konstellationen auf die Spieler warten.
Dennoch gibt es noch ein paar alternative Szenarienvorschläge, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren wie „Das Experiment“, aber durch einen veränderten Hintergrund bzw. andere Rahmenbedingungen eine völlig andere Spielatmosphäre aufzubauen vermögen…

Das Fotoshooting
Man kann das Ganze auch als aufregendes erotisches Fotoshooting oder gar als Videodreh inszenieren. Anstelle der Professoren treten die Fotografen, und die Studenten werden nun zu Fotomodellen. Ausführliche Hinweise und Anregungen zu diesem Alternativ-Szenario sowie zahlreiche Varianten findest du in den Piercing-Ausgaben 27 & 28. Dort geben wir auch Tipps über das Schießen erotischer Fotos.

Die Dienerschaft
In einem hochherrschaftlichen, viktorianischen Herrenhaus langweilt sich der alleinstehende Gutsherr ganz furchtbar - also ruft er seine Dienerschaft zusammen und befiehlt ihnen gar „lustige Spielchen“, mit denen sie ihn unterhalten sollen. Viel Wahl haben sie da nicht, wenn sie nicht gefeuert werden wollen - eine lebensbedrohende Katastrophe zur damaligen Zeit. Also werden sie ihr Bestes geben und sich ausgesprochen aktiv und anregend betätigen müssen, um den Herrn zufriedenzustellen. Das könnte er durchaus als etwas zu aufregend empfinden. Allerdings ist klar, daß er selbst sich niemals dazugesellen würde, das wäre schließlich unter seinem Stand!
Alternativ können natürlich alle möglichen nur denkbaren Herrschaft/Dienerschaft-Kombinationen für diese Variante herhalten. Ob König/Knechtschaft, Herr/Sklave usw. ist egal - wichtig ist nur ein kaum eingeschränktes Herrschafts- (also Gehorsams-)Verhältnis.

Belohnungen
Sowohl Professoren als auch Studenten können gewinnen oder verlieren. Der Professor hat gewonnen, wenn er bis zum bitteren Ende durchgehalten hat und sich nicht verführen ließ; gelingt es den Studenten, den Professor zum Mitmachen zu animieren, haben sie gewonnen.
Welche Möglichkeiten nun existieren, den oder die Sieger zu belohnen, hängt natürlich ganz von der Situation ab. Denkbar wäre z.B., daß ein bis zum Ende erfolgreich enthaltsamer Professor als Belohnung von allen Studenten gleichzeitig verwöhnt wird, ohne daß er einen Finger rühren muß (wenn er denn so will). Es zählt dann allein seine Befriedigung, sein Spaß. Die Studenten dürfen sich nur und ausschließlich mit ihm befassen. Andersherum müssen Professoren, die sich während des Spiels haben gehenlassen, am Ende kleine „Aufgaben“ von den Studenten bekommen, die sie erfüllen müssen. So gestaltet sich ein fröhliches Spiel mit einer Vielzahl an Möglichkeiten.

Rückmeldungen?!
Nachdem wir nun schon jede Menge Artikel in unserer EroGame-Reihe veröffentlicht haben, würde es uns interessieren, wie ihr diese zahllosen Ideen umgesetzt habt. Gibt es Tolles zu erzählen über das eine oder andere Szenario? Habt ihr Anregungen und neue Ideen für weitere Spiele? Meldet euch bei uns!

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